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Das Entwurfsgebiet wird durch die vorhandenen
Bauten der Deutschen Bibliothek aus verschiedenen Epochen geprägt.

Entwurfsidee war es, den bestehenden Bauten ein verbindendes Element
anzufügen, das in seiner Form und Materialität eigenständige Akzente
setzt.

Der Entwurf gliedert sich im Wesentlichen in zwei Teile. In dem konzipierten
Hochhaus befinden sich die Büchermagazine der Deutschen Bücherei Leipzig.
Dabei bildet das neue Gebäude ein Pendant zum bestehenden Bücherturm,
wirkt aber durch seine Materialität und durch seine zur Straße des
18. Oktober auskragenden Schmalseite als Landmark. In der zweiten
Basis befinden sich die Ausstellungsräume des Buchmuseums sowie dazugehörige
Folgeeinrichtungen. Den Zugang findet der Besucher von der Straße
des 18.Oktobers.

Der geforderte Vortragsbereich erweitert seine Funktionalität. Er
wird zum Forum. Eine geneigte Ebene bildet Sitzflächen, die für Lesungen
und abendliche Veranstaltungen genutzt werden können und gleichzeitig
den Aufgang zur Dachterrasse bilden. Dort wird die Einrichtung eines
Lesecafés vorgeschlagen, dass Impulse für das nahegelegene Wohngebiet
leisten kann.

Es wurde darauf Wert gelegt, einen Baukörper zu entwerfen, der sich
durch seine Kompaktheit einen günstige Energiebilanz auszeichnet und
zugleich eine optimale Bewirtschaftung zulässt.
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